Einschlafen in fremder Genesisstadt
18. Januar 2012
Nachdem man bereits in seiner eigenen Genesisstadt einschlafen konnte, kann man jetzt auch mit einem gruenen Ring in einer fremden Genesisstadt einschlafen.
Den Ring gibt es in Genesisstadt-Gemischtwarenläden zu kaufen. Wir werden ihn nach und nach aber auch in die Anfängergebiete zum Finden verteilen. Fangt an, ihn Euch schonmal zu holen, denn er wird demnächst eine zeitlang sicherlich ein Verkaufsschlager sein …
Tipp: Auslogsequenzen zu lang … ?
13. Januar 2012
Wem die neuen Auslogsequenzen beim Einschlafen irgendwann zu lang werden, der kann sie jederzeit mit „ende“ (einfach während der Sequenz tippen) abbrechen.
ps: „ende“ kann man auch jederzeit während des Logins (z.B. bei der Charaktererstellung) eingeben.
bald mehrfach ENTER beim Login nötig
9. Januar 2012
Ich werde demnächst den Login so abändern, dass man wichtige Texte (Ankündigungen, usw.), die man beim Login angezeigt bekommt, jedesmal mit ENTER bestätigen muss, statt dass sie durchscrollen. Das heisst, dass primitive Einlogscripte, die einfach nur Namen+Passwort+einen Satz Befehle ans MUD senden, so nicht mehr funktionieren werden.
Um alte Loginscripte nicht zu stören, habe ich das lange nicht getan, aber in letzter Zeit ist es mir einfach zu oft aufgefallen, dass Neuankündigungen überlesen werden.
Ihr habt also jetzt Zeit, Eure Loginskripte anzupassen.
Falls Bedarf besteht, kann ich auch eine ATCP Meldung einbauen, die an den Clienten gesendet wird, wenn der Charakter spielbereit ist.
Einschlafen in Genesisstadt
7. Januar 2012
Ab sofort (dem nächten Einloggen) kann jeder Spieler in seiner Geburtsstadt mit „schlafe ein“ dort einschlafen. Die gesamte Ausrüstung, die er am Mann hat, wird mit abgespeichert. Für immer!
Diese grosse Änderung werde ich noch in der Avalonzeitung veröffentlichen, aber regelmässigen Lesern meines Blogs wollte ich anbieten „early adopters“ zu spielen.
Das Einschlafen zielt vor allem auf neue Spieler, die noch zu unerfahren sind, sich ein Hotel zu suchen oder kein Haus haben.
Aber uns ist natürlich klar, dass ein Heer von Hauptcharakteren ohne Haus oder Zweities ebenfalls fleissig „einschlafen“ benutzen werden – und das ist völlig ok so! Einschlafen stellt in gewisser Weise einen kleinen Paradigmenwechsel dar und wir erhoffen uns davon, dass das Spielen besser wird.
Übrigens: Wenn man an einem Ort zur Statue wird, wo man einschlafen hätte können, wird die Ausrüstung auch abgespeichert.
Wir sehen uns in Avalon,
xt
zu viele Faessermoebel im Raum …
6. Januar 2012
ein kleiner Hinweis: Wenn man zu viele Fässer (als Möbel) in einem Hauszzimmer aufstellt, kann das zu Schwierigkeiten führen, dass sie nicht mehr ordentlich geleert oder gefüllt werden können. Dies passiert im Augenblick bei mehreren Spielern, daher erwähne ich es mal öffentlich.
Es geht gerade nicht anders, als dass ihr um diesen Fehler drumherumarbeitet: Stellt einfach nicht mehr als circa 8 Fässer im Raum auf.
zu Rüstungs/Waffen-EP 2
4. Januar 2012
Eine Frage zu Xpaccsx Artikel zu Rüstungen und Gruppenmetzeln:
Wann war früher?
Reden wir von 2002? 2006? 2010? 2011?
Weil Spieler unterschiedliche Phasen des MUDs miterlebt haben, wäre es super hilfreich bei solchen Aussagen in Zukunft auch Jahreszahlen zu erwähnen. Vor allem kann ich dann auch halbwegs auf die Änderungen schliessen, die betroffen waren.
frohes Neues
3. Januar 2012
Liebe Avalonier, frohes neues Jahr und viel Erfolg und Glücklichkeit euch allen.
Nachdem die letzten Wochen recht einspannend waren, möchte ich euch demnächst einen Einblick in unsere kleine Entwicklerkonferenz im Dezember (im Rahmen des Vereinstreffens) geben. Das gibts dann sobald der Alltagstrott sich bei mir wieder eingependelt hat.
Ansonsten hatten Garapol und Kayneth sich bemüht euch rechtzeitig zu den Feiertagen Neues zum Spielen und Entdecken anzubieten. Ich hoffe, ihr habt damit viel Spass gehabt.
Grüsse aus der Basilika
Kleinigkeiten Changelog 2. Halbjahr
4. Dezember 2011
Auf Wunsch mal wieder eine Reihe von Dingen, die z.T. nirgendswo anders hinpassten:
- Avalon wird nicht mehr wöchentlich neu gestartet.
- Man braucht den Kartengegenstand nicht mehr, um die ASCII-Karte zu sehen. Der Kartengegenstand verwaltet allerdings noch die Markierungen.
- „stille Logins“ sind nicht mehr für Spieler möglich.
- Spielergrammatik per ich-Kommando erweitert. Siehe auch meinen Artikel auf Spieler/Allgemeines.
- Reden und Labern kostet keine AP mehr.
- Mentoren können ihre Mentanden orten per „mentanden orten“.
- Beim Folgen (Gruppe) wird die Ansicht automatisch auf „kurz“ geschalten. Dies kann man im Spielerbuch ändern.
- Autoloader (Dinge, die man nie verliert, wenn man ausloggt), sind nun immer zunächst zum Behalten markiert. Man kann die Markierung wie gehabt aber entfernen.
- Kühen kann man nun nichts mehr geben. (und anderen Tieren …)
- Beim Tod bekommt man wieder einen Kartengegenstand (für die Markierungen).
- Alliierte NPCs können Spieler nicht mehr aus Versehen töten.
- Wenn Statuen zerfallen, fällt die Ausrüstung auf den Boden (nicht in Hotels). Dort kann man sie mit Glück wiederfinden. Zuvor wurde die Ausrüstung automatisch verkauft.
- Man kann sich im Spielerbuch den Redepuffer (und alle anderen Puffer) so einstellen, dass er nicht gelöscht wird, wenn man ausloggt.
- Die „Verantwortung“ für Kills sollte bei gesteuerten NPCs trotzdem beim Spieler liegen. Bugfix zum Anerkennen vom Lösen von Miniquests, für Ermorden und Gesinnungsänderungen. Betrifft aber nicht unbedingt die EP Belohnung, die für unterschiedliche gesteuerte NPCs anders geregelt wird.
- ATCP wird jetzt für ATCP-Clienten immer aktiviert. ATCP-Mapperinformationen muss man anfragen. (Blogpost)
- Über ATCP (mit dem Client-eigenen Editor) können jetzt auch längere Artikel geschrieben werden.
- NPCs geben Zufallsmeldungen nicht mehr „zwischen“ anderen ihrer Meldungen aus.
- Der Zeitungskanal wird für Neulinge (zeitgleich mit Laber) automatisch aktiviert.
- Im Spielerbuch kann man die (Rede-)Puffer so einstellen, dass sie persistent bei Logout/Login erhalten bleiben.
- Erst kürzlich bewegte Gegenstände sind fett im Inventar und Raumübersichten hinterlegt.
Anfrage: Volle Fensterbreite nutzen?
22. November 2011
Hallo,
Haben einige von Euch noch daran Interesse, dass Avalon für manche Ausgabe die *ganze* Spaltenbreite des Fensters verwendet? Früher gab es gelegentlich Anfragen dazu.
Im Augenblick werden alle Texte immer auf 75 bis 80 Spalten Breite formatiert.
Wenn ich das ändern würde, könnte es prinzipiell nicht für alle Ausgaben geändert werden, sondern nur für einige ausgewählte, weil ich die betreffenden Stellen jeweils einzeln ändern muss.
Ausserdem, meine ich, ist es für alles, was Fliesstext darstellt, nicht sinnvoll zu breit dargestellt zu werden – zu breite Spalten lassen sich nicht gut lesen.
Deswegen würde ich Euch bitten, falls einige von Euch dieses Feature noch wollen, die entsprechenden Stellen hier aufzuzählen:
- die Wer-Liste könnte die gesamte Breite nutzen
- Kampfaufbau
- Karte + Langbeschreibung (Langbeschreibung würde auf 75 Breite bleiben, aber die Kartenbreite käme dazu)?
- … ?
Wintelnet mit lokalem Echo
18. September 2011
Eines der ältesten und nervigsten Probleme für uns MUDadmins ist, dass das (schlechte) alte Windows Telnet so bescheuert programmiert ist, dass es beim normalen Mudden das sogenannte „lokale Echo“, also das Darstellen von dem, was man gerade tippt, ausschaltet.
Windwos Telnet Benutzer sahen nicht, was sie eingaben!
Der übliche Workaround ist, dass man den Benutzer gebeten hat, das lokale Echo explizit anzuschalten. Das ging vor Windows XP in einem Menü, ab XP musste man dazu Telnet erstmal starten (ohne den Server anzugeben) und dann „set localecho on“ tippen. Es war ziemlich schrecklich den neuen Benutzer zu bitten, dies per Hand zu tun – umständlich und sicherlich abschreckend. Das hat sicherlich nicht zur Beliebtheit unserer Spielegattung beigetragen.
Nun ist Wintelnet ein Glück nicht mehr so relevant wie es einmal war, weil wir alle auf unseren Webseiten alternative Zugangsmöglichkeiten anbieten (einen Java-Clienten zum Beispiel) und wird mit Windows 7 sogar gar nicht mehr ausgeliefert, wenn ich mich nicht irre.
Ich hätte das auch als lästige Altlast abgetan, aber Microsoft hat den Support für Windows XP noch bis 2014 (?) verlängert und Telnet ist nunmal nach wie vor die letzte Möglichkeit ins MUD zu kommen, wenn nichts anderes installiert ist. Solange die Chance besteht, dass ein Neuling sich per Telnet zu uns verirrt, solange ist das fehlende Echo von Wintelnet ein Problem. Und dann bin ich über diese Idee (Link) gestolpert.
Der technische Hintergrund:
Windows Telnet beschliesst das lokale Echo abzuschalten, sobald es irgendwelche Telnet Negotiations bekommt. Irgendwelche. Egal wann im Laufe der Verbindung. Aus irgendeinem Grund hat ein grandioser Microsoftprogrammierer beschlossen, dass dieses nicht standardkonforme Verhalten ne tolle Idee wäre. Wahrscheinlich hat irgendein Microsoftkunde dieses obskure Verhalten gefordert, damit er mit seinem kaputten Serverdienst arbeiten kann und Jahrzehnte später müssen wir den Mist immernoch ausbaden. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wiesehr mich dieses Kleinscheisspflickenbisnichtsmehrtutwasessoll von Microsoft auf den Senkel geht. Sieht man ja nicht zum ersten Mal.
Anyway. Der obige Blogger hat herausgefunden, dass man Windows Telnet auch identifizieren kann ohne es Telnet Negotiations zuzuschicken. Das geht über im VT100-Standard definierte Terminalsequenzen, auf die Wintelnet tatsächlich antwortet.
Der Preis, den man dafür zahlen muss, ist dass man eine Wartezeit einbauen muss, weil nicht alle Clienten auf diese Sequenzen antworten. (Allerdings verwenden wir in Avalon schon seit geraumer Zeit Wartezeiten beim Login, weil wir *vorm* Anzeigen des Loginbildschirms wissen möchten, welche Fähigkeiten ein Client so unterstützt – darüber hat sich bislang nie jemand beschwert.)
Wenn man Wintelnet so identifiziert hat, schickt man ihm dann einfach keine Telnet Negotiations (das bedeutet auch: kein Telnet NAWS aktualisieren!). Wenn es ein anderer Client ist, dann fährt man wie gehabt mit den gewünschten Telnet Negotiations fort.
Diese Änderung ist gerade in Avalon live gegangen. Das ganze scheint auch ganz gut zu funktionieren.
Nachteile, die ich bislang entdecken konnte: 1.) im worst-case muss man etwas mehr warten, weil ich die Wartezeiten insgesamt erhöhen musste, 2.) linux xterm+telnet zeigt die Antwortsequenz an und schickt sie nicht an den Server (siehe den link für einen möglichen Workaround, sobald mein Blogkommentar dort freigeschaltet ist), 3.) wenn man Wintelnet benutzt, wird die Terminalgroesse (NAWS) nicht mehr automatisch angepasst.